Traditionsgemäss führen die Turnvereine am Auffahrtstag jedes Jahr ihre Turnerfahrt durch. Ein Turnverein im Verbandsgebiet übernimmt die Durchführung und organisiert auch die Feldpredigt. Die Art und Weise wie die Vereine an den Austragungsort gelangen, ist ihrer Fantasie überlassen. Die meisten gelangen aber zu Fuss an`s Ziel. Im Anschluss an die Feldpredigt, treffen sich die Turner an einem Ort zum gemeinsamen Bräteln und gemütlichen Beisammensein.

 

Nach dem traditionellen Gottesdienst an der Verbandsturnfahrt in Inkwil ging es direkt nach Madiswil ins Werk 4. Aber bevor sich die Turner mit ihren Familien am gemeinsamen "Brätli"-Treffpunkt einfanden, mussten sie kräftig in die Pedale treten.

Mit einer Velofahrt von Madiswil via Alte Mühle in Heimenhausen, wo die Turner ein warmes Kaffee erwartete, ging`s nach Inkwil, wo die Dezentrale Turnfahrt stattfand.
Der gemeinsame Treffpunkt befand sich Heuer im "Färech" in Madiswil, der allen ein Begriff ist. Aber unter dem Namen "Werk 4" konnte sich noch nicht jeder Turner vorstellen, was ihn erwartet: Einige Jungturner haben den freistehenden ehemaligen Kuhstall in eine richtige Festhütte verwandelt. So staunten die Turner dann auch nicht schlecht, als sie hinter dem Schiebetor des vermeintlichen Kustalls eine grosse Bar mit allem, was dazu gehört vorfanden. So konnte nichts mehr schiefgehen und das gemütliche Zusammensein nahm seinen Lauf.