Bis 1996 war die Turnerreise fester Bestandteil des Jahresprogramms. Jedes Jahr machte sich die Turnerschar in die Berge auf und verbrachte ein geselliges Wochenende. 2006 wurde die Turnerreise dann wieder ins Leben gerufen. Seither geht es wieder jedes Jahr gemeinsam in die Berge.

 

Am Samstag, 25. Juli 2009 starteten wir zur diesjährigen Turnerreise. Marc Sommer hatte wieder eine interessante Reise geplant. Diesmal ging es ins wilde Schächental, für die meisten von uns eine eher unbekannte Gegend.

Am Samstag, 25. Juli 2009 starteten wir zur diesjährigen Turnerreise. Marc Sommer hatte wieder eine interessante Reise geplant: Diesmal ging es ins wilde Schächental, für die meisten von uns eine eher unbekannte Gegend.

Das Schächental führt zum Klausenpass, welcher die Kantone Uri und Glarus verbindet. Durch die engen Kurven erreichten wir unser Zwischenziel etwas unterhalb der Passhöhe. Von hier aus führte der Urner Höhenweg nach Ratzi. „Es geit gäng ä chli abe“, wurde uns noch vor dem Start versichert. Das sollte sich aber bald ändern. Der Höhenweg führte nach oben über Stock und Stein. Danach ging es wieder etwas abwärts und wieder etwas aufwärts…   „Sind wir hier noch richtig?“ Manchmal mussten wir den Weg etwas suchen, bevor es wieder auf dem Urner Höhenweg weiterging.

Viele Wege führen zum Berggasthaus Ratzi

Kurz bevor wir zum Berggasthaus Ratzi gelangten, standen wir vor einer Wegkreuzung. Drei verschiedene Wegweiser wiesen auf unseren Tageszielort hin. Je nach Route zwischen 20 Minuten und 2 Stunden. Wir wählten den direktesten Weg, weil sich langsam aber sicher bei uns Hunger und Durst bemerkbar machten. Jürg, Heinz und Markus hatten sich schon vorher „organisiert“. Sie besuchten unterwegs einen Bergbauern. Der Bergkäse und auch der Schächentaler Bergkaffee schmeckte offensichtlich sehr gut, trafen sie doch gut 90 Minuten nach uns im Berggasthaus Ratzi ein.

Gemütlichkeit am Abend.

Bei einem herrlichen Fleisch- und Käse-Plättli genossen wir nachmittags das immer besser werdende Wetter auf der Terrasse. Die Sonne war nun präsenter und das Wolkenband, welches den Morgen im Schächental noch dominierte, war weg.

Nach dem Zimmerbezug und einer frischen Dusche nahmen wir das Abendessen ein. Den Abend verbrachten wir in der Gaststube. Die einen von uns diskutierten engagiert, die anderen spielten Jass. Wir genehmigten uns ein paar Bierchen. Einen Dibidäbi gab es dann auch noch, gesponsert vom Wirt. Er stellte danach trocken fest, dass der Vorrat an Dibidäbi bei dieser einen Flasche sei. Kurz danach machte er Feierabend und wir zogen uns in die Gemächer zurück.

Der Orangensaft des eigenwilligen Gastgebers.

Die Bergluft und die Sonne am Nachmittag trugen das ihrige dazu bei: da liess es sich herrlich schlafen! Der nächste Morgen bescherte uns eine wunderbare Aussicht auf die Berglandschaft, den Klausenpass mit dem Clariden gleich daneben. Keine Wolke war zu sehen. Eitel Sonnenschein. Unser „Freund“, der Bergwirt hatte schon alle Hände voll zu tun. Das Frühstück war bereit, alles gut abgezählt und beim Orangensaft, da waren wir uns alle einig, hatte er womöglich mit etwas Wasser nachgeholfen. Das rundete das Bild des eigenwilligen Gastgebers ab. Uns lockte dies ein herzhaftes Lachen ab und einige Sprüche machten die Runde.

Die Rückkehr ins Bernbiet mit Zwischenhalten.

Der Weg führte nun vom Berggasthaus Ratzi nach Urigen „gäng ä chli abe“. Nach einem kurzen Marsch auf einem mehr oder weniger gut markierten Bergweg erreichten wir den Parkplatz mit unserem Wagen. In der Gartenwirtschaft gleich nebenan gab es dann noch einen wirklich guten Kaffee oder wer wollte, einen echten Orangensaft!

Auf dem Rückweg ins Bernbiet machten wir in Beckenried halt. Am Ufer des Vierwaldstättersees genossen wir einen Apéro und das wunderschöne Wetter.

Kameradschaft, Genuss und Spass steht im Vordergrund.

Der Kanton Uri ist nicht nur der Kanton vor dem Gotthard. Wir genossen zwei tolle Tage und entdeckten das „Subaru“-Land von einer anderen Seite. Und wir hatten viel zu lachen. Damit hat die Turnerreise ihren Zweck erfüllt. Wir freuen uns auf die nächsten Entdeckungsreise und sind gespannt, wohin uns Marc im nächsten Jahr führen wird. Mitmachen lohnt sich!

Turnerreise 2009 – Die Teilnehmer.

Marc Sommer (Organisation), Christoph Ammann, Andi Bircher, Heinz Flückiger, David Geiser, Markus Heller, Jürg Leuenberger, Christian Lüthi, Klaus Lüthi, Walter Marending, Urs Weber, Urs Zulliger.