Pieterlen – Madiswil 7:4 (4:2)
Mit dem Anpfiff zeigte sich erstmals die Sonne. Die ersten beiden Treffer für den Gegner entstanden aus unpräzisen Pässen, jeweils gefolgt von einem Konter. Obwohl unsere Flügelspieler mehrfach gut positioniert waren, wurden sie zu selten angespielt. Zudem fehlte es an der Abstimmung untereinander – oft rotierten beide gleichzeitig, was kaum zu einer Überschneidung der Laufwege führte.
Defensiv zeigten wir eine solide und geduldige Leistung. Pieterlen blieb seinem bekannten Spielstil treu: lange Angriffe mit einem konsequenten Druck über die Flügelspieler an der Grundlinie zur Mitte. Viele Eigenfehler und die 3:3-Aufstellung von Pieterlen hemmten unseren Spielfluss. In der Schlussphase fehlten uns schnelle Abschlüsse, um nochmals aufzuschliessen. Auch unsere Penaltyquote war tief – mit nur vier Körben in 40 Minuten gewinnt man kein Spiel.

Neukirch-Roggwil – Madiswil 11:14 (5:7)
Das zweite Spiel des Tages gegen Neukirch-Roggwil war ein umkämpftes Duell, welches durch hohe Trefferquoten und einige hitzige Szenen geprägt war. Beide Teams kassierten mehrere Zweiminutenstrafen. Die Strafwürfe wurden korrekt gepfiffen, dennoch reklamierten wir zu viel. Da uns Neukirch-Roggwil genügend Raum für den Spielaufbau liess, fanden wir gut ins Spiel. Wir kamen immer wieder gefährlich unter den Korb, nutzten unsere Chancen effizient und konnten uns zur Halbzeit leicht absetzen. Fast alle Treffer erzielten unsere Centerspieler.
In der zweiten Halbzeit versuchte Neukirch-Roggwil, vermehrt aus der Distanz abzuschliessen. Viele ihrer ersten Wurfansätze konnten wir jedoch stören. Unter Druck wählten sie oft schwierige Wurfpositionen, wodurch einige Bälle ins Aus gingen. Auffällig war ihr Versuch, durch Täuschungen und schnelle Richtungswechsel in den Centerraum zu gelangen. Besonders gefährlich war ihre Anspielstation an der Grundlinie nahe des Korbes – eine Herausforderung für unsere hintere Verteidigung. Neukirch-Roggwil erzielte 3 Körbe in Folge ohne Gegentreffer. In dieser hektischen Schlussphase leisteten wir uns erneut einige Eigenfehler: ein Fehlpass, ein falsch ausgeführter Abwurf, das Führen des Balles hinter die Grundlinie. Jedesmal ein unnötiger Ballverlust. Über das gesamte Spiel hinweg lagen wir vorne und gaben die Führung bis zum Spielende nicht aus der Hand.

Erschwil – Madiswil 12:11 (6:6)
Das dritte Spiel wurde direkt nach einem kurzen Regenschauer angepfiffen. Auch Erschwil verteidigte in einer 3:3-Aufstellung. Von Beginn an entwickelte sich eine intensive, aber faire Partie. Früh erhielt das gegnerische Team eine Zweiminutenstrafe wegen Reklamierens. Unsere schnellen Freistösse funktionierten gut – dreimal führten präzise Pässe an die 3-Meter-Linie direkt zum Korberfolg. Als wir in der Verteidigung den Ball erobern konnten, wollten wir einen schnellen Gegenangriff starten. Doch ein Spieler von Erschwil stand am richtigen Ort, fing den Ball direkt ab und konnte ungehindert zum Korb ziehen. So gelang ihnen ein weiterer Punkt.
In der zweiten Hälfte vergaben wir mehrere gute Chancen. Eine umstrittene Szene ergab sich im Strafraum nach einem Abpraller, als drei Spieler versuchten, den Ball zu erobern. Obwohl jemand aus unserem Team den Ball bereits sicher in der Hand hatte, entschied der Schiedsrichter auf Freistoss für den Gegner – aus unserer Sicht ein klarer Fehlentscheid, der zum Ausgleich für den Gegner führte. Das Spiel blieb bis zur letzten Minute offen – beide Teams hätten den Sieg holen können. In den letzten 40 Sekunden hatten wir nochmals die Chance zum Ausgleich. Doch nach einem freien Wurf in den Schlusssekunden blieb es bei einer knappen Niederlage.

Die nächste Runde findet am Samstag, 10. Mai 2025, in Altnau statt.