U17: Erst gezittert, dann gekämpft

Der Einstieg ins Turnier gelang dem U17-Team mit einem wenig überzeugenden 4:0 gegen das Heimteam. Für das zweite Spiel war deshalb klar: Eine deutliche Steigerung musste her. Und diese folgte prompt. Mit einem 6:4-Sieg gegen den Finalisten des Vorjahres zeigte das Team eine starke Reaktion und schien den Rhythmus gefunden zu haben.

Doch im dritten Spiel folgte bereits der nächste Dämpfer. Gegen das zweitletzte Wil setzte es eine unnötige Niederlage ab. Damit war klar: In den beiden letzten Gruppenspielen musste möglichst noch fleissig gepunktet werden, um die Halbfinalqualifikation nicht aus der Hand zu geben.

Gegen Erschwil gelang in der zweiten Halbzeit die Wende und mit einem 7:4-Sieg konnten die nächsten wichtigen Punkte eingefahren werden. Im letzten Gruppenspiel wartete mit Grindel ausgerechnet der spätere Schweizer Meister. Ein Punkt musste her, um ins Halbfinale einzuziehen. Und diesen holte sich das Team tatsächlich noch im letzten Angriff: Der Treffer zum 3:3 sicherte die Halbfinalqualifikation.

Dort wartete mit Nennigkofen-Lüsslingen das bis dahin ungeschlagene Team. Die Partie blieb lange ausgeglichen. Nach dem Seitenwechsel gelang uns sogar der Führungstreffer zum 3:2. Danach konnten sich die Solothurner jedoch im Korbraum immer wieder durchsetzen. Unsere Abschlüsse kamen vermehrt aus der Distanz, fanden den Weg durch die Reuse aber nicht mehr oft genug. Am Ende blieb die Halbfinalniederlage.

Damit blieb – wie bereits im Vorjahr – das Spiel um Bronze. Und auch der Gegner war derselbe: Menznau. Leider geriet die Verteidigung bereits zu Beginn ins Wanken. Mit einem 1:5-Rückstand zur Pause schien die Partie praktisch entschieden.

Doch das Team gab sich noch nicht geschlagen. Mit dem Rücken zur Wand gelang der Anschluss zum 4:5 und plötzlich war die Hoffnung auf eine Wende wieder da. Diese wurde jedoch von den Luzernern mit zwei weiteren Treffern jäh beendet. Menznau sicherte sich mit einem 7:4-Sieg die Bronzemedaille – während für unser U17-Team erneut der undankbare vierte Platz blieb.

U14: Aufholjagt kommt zu spät

Das U14-Team startete mit einer knappen 4:5-Niederlage gegen Nennigkofen-Lüsslingen in die Gruppenphase. Nach einer weiteren Niederlage im zweiten Spiel gegen Oberaach war die Ausgangslage im Kampf um einen der beiden Halbfinalplätze bereits schwierig.

Doch aufgegeben wurde noch lange nicht. Schliesslich müssen zuerst alle Gruppenspiele gespielt sein – und manchmal öffnet sich eine Tür genau dann, wenn man nicht mehr damit rechnet. Mit einem deutlichen 10:5 gegen Märwil und einem 8:5-Sieg über Hallau meldete sich das Team eindrücklich zurück.

Die Ausgangslage vor dem letzten Gruppenspiel war damit wieder spannend. Die 6:8-Niederlage gegen Will war dann allerdings eine Niederlage zu viel. Damit blieb nur noch das Spiel um Rang 7 und 8.

Dort musste sich das Team Pieterlen mit 1:3 geschlagen geben und beendet die Schweizer Meisterschaft auf dem 8. Schlussrang.

Für das U17-Team bleibt damit ein vierter Platz, der nach dem starken Auftritt in der Vorrunde durchaus auch etwas ärgert. Das U14-Team zeigte nach schwierigem Start eine starke Reaktion und durfte wertvolle Erfahrungen auf höchster nationaler Ebene sammeln.

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