Neue Regeln, angepasste Feldmasse und eine neue Spieleranzahl, aber ein bekannter Modus: Zuerst stand eine Doppelrunde mit sieben Spieltagen am Abend und jeweils zwei Spielen auf dem Programm. Anschliessend wurde die Liga für die Schlussrunde zweigeteilt. Die obere Tabellenhälfte spielte um die Medaillen, die untere um die restlichen Plätze.

Mit einer Heimrunde starteten wir Ende April in den Spielbetrieb. Leider wollte der Heimvorteil nicht greifen und beide Spiele gingen, wenn auch nur knapp, verloren. Auch in Runde zwei blieb man punktelos, ehe in der dritten Runde die ersten Punkte eingefahren werden konnten.

Weiter ging es mit einer weiteren Heimrunde. Gegen den späteren Meister gab es eine weitere Niederlage, dafür konnte der Tabellennachbar bezwungen werden. Diese Ausbeute blieb dann für den Rest der Vorrunde mehr oder weniger Standard: Gegen Teams aus der zweiten Tabellenhälfte konnten alle weiteren Punkte gewonnen werden, gegen die Teams der vorderen Tabellenhälfte hingegen keine mehr.

Dabei konnte man gegen die Spitzenteams jeweils lange mithalten. Der eine oder andere Punkt wäre durchaus möglich, wenn nicht sogar verdient gewesen. Am Ende reichte es mit Platz 5 knapp nicht für den Einzug in die Finalrunde der ersten vier. Punktemässig war der Abstand zu den vorderen Plätzen dann allerdings bereits deutlich.

An der Schlussrunde standen nun noch drei Rangierungsspiele an. Mit zwei Siegen und einer Niederlage fällt man schlussendlich noch um einen Rang auf Platz 6 zurück. Unbedeutend am Ende die Platzierung, symptomatisch war der Auftritt an der Schlussrunde aber dennoch für die ganze Saison: Es fehlte die nötige Konstanz und zu selten fand man richtig in einen Flow. So blieb nach vielen Spielen das Fazit: Da wäre mehr möglich gewesen.

Ein grosses Lob muss man dem Team trotzdem lassen. Trotz einer Saison hinter den Erwartungen blieb die Stimmung im Team jederzeit gut und auch der Trainingseinsatz stimmte. Dass die Kameradschaft intakt ist, zeigte sich auch beim gemütlichen Abend nach der Schlussrunde. Besten Dank an dieser Stelle nochmals dem Gastgeber aus Bützberg.

Eine heisse Saison ist damit bereits wieder vorbei – zumindest was die Temperaturen betrifft. Leistungsmässig war die Saison eher wechselhaft. Für die nächste Saison gilt deshalb: Den Teil erhöhen, den wir selbst beeinflussen können.

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